Neuer Kreisschießmeiste

Schützen im KSB Brilon wählen Manfred Gerbracht
(Bürgerschützenverein Düdinghausen)

Kreis Schießmeister
Der Vorstand des Kreisschützenbundes Brilon schaut nach den personellen Veränderungen und einer Satzungänderung zuversichtlich in die Zukunft.  Foto: Manfred Eigner

Marsberg. Zum neuen Kreisschießmeister im Kreisschützenbund Brilon wählten die Vertreter der Vereine und Bruderschaften Manfred Gerbracht vom Bürgerschützenverein Düdinghausen. Mit 122 von möglichen 178 Stimmen setzte er sich gegen seinen Mitbewerber Ralf Pieper vom Heimatverein Altenbrilon durch.

Manfred Gerbracht tritt die Nachfolge des ausgeschiedenen Kreisschießmeisters Karl-Rudolf Böttcher an und ist gemäß der an diesem Tag ebenfalls erfolgten Satzungsänderung für vier Jahre im Vorstand des KSB.

583 Delegierte hatten sich am vergangenen Samstag in der Schützenhalle Niedermarsberg zur Kreisschützenversammlung eingefunden. Ausrichter war die St.-Sturmuis-Schützenbruderschaft Leitmar. Als gute Tradition hat sich bewährt, dass Vereine mit großen Schützenhallen diese dafür zur Verfügung stellen, um auch kleinen Vereinen die Möglichkeit zu geben eine solche Veranstaltung durchzuführen. So wird auch die nächste Kreisschützenversammlung am 10. März 2018 in der Schützenhalle in Hallenberg stattfinden, ausgerichtet von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Liesen.

Matthias Kampmann ist neuer Präses Noch weitere Personalveränderungen standen an. Der langjährige Kreispräses Manfred Müller hatte im Vorfeld aufgrund gesundheitlicher Probleme das Ende seines Ehrenamtes im Kreisschützenbund angekündigt. „Ich hätte gerne noch Silberhochzeit mit dem KSB gefeiert,“ erklärte der Kirchenmann, der seit 1996 sein Amt als Kreispräses mit großem Engagement ausgeführt hatte: „Doch leider zwingt mich eine chronische Erkrankung zu der heutigen Entscheidung.“ Für seine Verdienste um den KSB erhielt Müller aus den Händen des seit einem Jahr im Amt befindlichen Kreisoberst Rüdiger Eppner das Ehrenschild des KSB. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Pastor Matthias Kampmann aus Hallenberg.

Nach dem Jahres-, Geschäfts- und Kassenbericht von Kreisoberst Rüdiger Eppner, Kreisgeschäftsführer Norbert Clement sowie Kreisschatzmeister Daniel Hoffmann wurde dem Vorstand auf Vorschlag der Kassenprüfer Christian Mause und Michael Hölscher einstimmig die Entlastung erteilt. Zum neuen Kassenprüfer für Christian Mause wurde Elmar Singelstein von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Niedersfeld gewählt. Als neuer Beisitzer ist Andreas Raue von der St.-Sturmius-Schützenbruderschaft Leitmar im Vorstand des KSB.

In Anpassung an die Leitlinien und Sicherung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit wurde in der Delegiertenversammlung eine Änderung der Satzung verabschiedet.

Bei seinem Bericht über die Jugendarbeit im KSB rief Kreisjugendsprecher Michael Müller auf, der Arbeit mit dem Schützennachwuchs besondere Aufmerksamkeit zu widmen. „Jugendarbeit bedeutet, dass man die Jungschützen an die Hand nimmt und ihnen zeigt, wie das Schützenwesen funktioniert,“ erklärte der Kreisjugendsprecher und rief zur Motivation der Jungschützen auf: „Schickt eure Leute unter die Stange, denn sie erwarten unvergessliche Jahre."

Zur nächsten Delegiertenversammlung 2018 kündigten Michael Müller sowie Kreisgeschäftsführer Norbert Clement ihren Rücktritt an, um ihre Ämter rechtzeitig in jüngere Hände zu geben.

Bundesschatzmeister Arthur Wahle vom Sauerländer Schützenbund rief zur Teilnahme an der Bundesversammlung des SSB am 29. April in Velmede auf. Der bisherige stellvertretende Bundesoberst Addi Grooten aus Meschede wird aus Altersgründen nicht mehr für das Amt kandidieren und ein Nachfolger wird gesucht.

Quelle: Sauerlandkurier vom 13.03.2017