Königspaar 1997-1998

Ferdi u. Martina Asmuth

Der Schützenfestmontag 1997

Am Montagmorgen marschierten die Schützen zur Kirche, um dort traditionell das Schützenhochamt zu feiern.

Nach dem gemeinsamen Frühstück in der Küche der Schützenhalle, ließ Hauptmann Manfred Gerbracht gegen 11.00 Uhr zum Vogelschießen antreten. Bei leichtem Nieselregen, jedoch bester Stimmung begann ein munteres Vogelschießen, an dem sich bis zuletzt auch Friedhelm Rehne und Alfons Winterberg beteiligten.

Der 199. Schuß aus dem Karabiner brachte nach pausenlosem Schießen die Entscheidung. Nach einem harten Feuergefecht sicherte sich Ferdi Asmuth (Asmudes) die Königswürde. Zu seiner Königin erwählte er seine Ehefrau Martina.

Gegen 18.00 Uhr präsentierte sich das neue Königspaar mit Hofstaat den zahlreichen Zuschauern. Nach dem Königs= und Kindertanz feierte man wie in Düdinghausen gewohnt, einen geselligen und harmonischen Schützenfestmontag bis in die frühen Morgenstunden, zu dem der Musikverein aus Wünnenberg aufspielte.

Das Königstreffen

Angeregt durch ehemalige Könige des Bürgerschützenvereins, organisierten der amtierende König Ferdi Asmuth und seine beiden Vorgänger Bernd Eickhoff und Martin Frese erstmals ein Treffen aller ehemaligen Schützenkönige, zu dem insgesamt 27 Könige begrüßt werden konnten.

Nach einer Wanderung durch das Stryktal in Willigen, ging es auf zum Ettelsberg, wo es einen zünftigen Umtrunk bei Siggi auf der Hütte gab.

Den Abschluß bildete das gemütliche Beisammensein im Brauhaus. Sicherlich eine gelungene Veranstaltung, war man sich im Kreise der ehemaligen Könige einig, mit der Bitte, beim nächsten Mal auch die Königinnen miteinzuladen.

Stadtschützenfest in Medelon

In diesem Jahr stand für das amtierende Königspaar die Teilnahme am Stadtschützenfest in Medelon auf dem Programm. Das Vogelschießen um die Stadtschützenkönigswürde eröffnete der noch amtierende Stadtschützenkönig aus Medelon um 14.30 Uhr im „Kuckucksloch“ in Medelon. Unser König Ferdi Asmuth hatte bei der Auslosung um die Schießfolge nur die „undankbare“ Startnummer 10 (Orginalton Möppel) erwischt, was Zugoffizier Heinz-Günter Braun zu der überschwenglichen Aussage hinreißen ließ: „Wenn du mit der Nummer Stadtschützenkönig wirst, pflastere ich dir nächste Woche deine Garageneinfahrt fertig“ !

Bereits am Ende des 2. Schießdurchganges hatte Ferdi das Wappentier so getroffen, daß es auseinander brach und zur Überraschung aller, seiner Person eingeschlossen, mit dem 21. Schuß von der Stange fiel.

Als erster Gratulant meinte Adjutant Martin Frese zu ihm:

Stell dich erst mal in die Sonne, damit du wieder Farbe bekommst“.

Der erste Schreck ist überwunden, die Mitkonkurrenten nehmen den neuen Stadtschützenkönig auf die Schultern, gar nicht so schlecht das Gefühl „Oberkönig“ zu sein ....
Gegen 20.00 Uhr marschierten dann das neue Stadtschützenkönigspaar Ferdi und Martina Asmuth mit seinem Hofstaat in die Schützenhalle Medelon ein. Anschließend erfolgte durch den Bürgermeister der Stadt Medebach, Günter Langen, die Königsproklamation, wobei der scheidende Stadtschützenkönig die Königskette an den neuen Stadtschützenkönig übergab.
Hiernach verbrachten alle Schützen und Gäste noch geselligen Stunden miteinander. Am Sonntagmorgen feierte man das Schützenhochamt in der Pfarrkiche zu Medelon, wobei der Altarraum mit den Fahnen der einzelnen Bruderschaften und Vereine geschmückt war. Nach dem Festakt am Vormittag, setzte sich gegen 14.00 Uhr der große Festzug, angeführt vom Bürgerschützenverein Düdinghausen in Bewegung.
Das Stadtschützenkönigspaar präsentierte sich zusammen mit seinem Hofstaat, den Ehrengästen, unter ihnen Stadtdirektor Heinrich Nolte und Bürgermeister Günter Langen, den Zuschauern und anderen Schützenvereinen jubelnd beim Vorbeimarsch in der Dorfmitte.
Dem anschließenden Königstanz in der Schützenhalle Medelon, wo sich alle amtierenden Königspaare des Stadtverbandes präsentierten, folgte der große Festball, bei dem die Stimmung nicht mehr zu überbieten war. Ein rundherum gelungenes Stadtschützenfest war man sich im Kreise der Schützenvereine einig, an dem insbesondere der Musikverein Medelon großen Anteil hatte. Schade nur, daß unser Musikverein wegen eines Ausfluges nicht am Stadtschützenfest teilnehmen konnte.