Ein starkes Stück

Am 16. Oktober um 16.00 Uhr des vergangenen Jahres begann die Baumaßnahme mit dem Heraustrennen des alten Fußbodens, der an mehreren Stellen bereits sehr defekt war und in den vorangegangenen Jahren mehrfach notdürftig repariert worden war.Nach rd. 7 Stunden waren die alten Dielen mit Kettensägen herausgetrennt und als Bauschutt entfernt.

Im nächsten Schritt wurde an der Nordseite ein Durchbruch geschaffen, um mit schweren Gerät in die Halle zu gelangen. Danach wurde im Bereich vor der großen Bühne der Boden mittels Bagger auf der Fläche von 16 x 7 m (Länge x Breite) ausgehoben. Diese zusätzliche Unterkellerung der Halle soll zunächst als Lagerraum und später vielleicht als Vergrößerung des Speiseraumes dienen.Der Bodenaushub wurde durch Traktoren mit Kippern abtransportiert.







Nach dem Gießen der Betonplatte wurde der Kellerraum „abgemauert“ und die Decke mittels Betonfertigplatten hergestellt. Ferner wurde ein Durchbruch zu den Kellerräumen der Westseite geschaffen.

Der nicht unterkellerte Teil der Halle musste mit „Streifenfundamenten“ versehen werden.

Danach wurden die ersten Lagerhölzer eingebracht. Der Vorstand legte viel Wert darauf, dass das einzubringende Holz nicht direkt mit Beton oder dem Endreich in Berührung kam, damit keine Verformungen des Holzes entstehen können. Darüber hinaus wurden zwischen Holzboden und Unterkonstruktion Hohlräume geschaffen, die eine gute Luftzirkulation gewährleisten sollen, um so die Bretter vor Fäulnis zu bewahren.

Außerdem musste ein neuer Warmluftstrang für die Heizung einbracht werden, um den neu geschaffenen Kellerraum später einmal heizen zu können.







Am 3. Dezember wurde mit dem Verlegen der Fußbodenbretter begonnen. Jeden Abend und jeden Samstag fühlten sich viele fleißige Helfer angesprochen unentgeltlich mit zu helfen.

Auch die „Rentner“ leisteten ihren Anteil. Sie trugen jeden Vormittag den Deckanstrich auf die Bretter auf, die dann am folgenden Abend, gut getrocknet, verarbeitet wurden.

Die Vorstandsfrauen beköstigen die Männer stets, so dass die Moral der „Truppe“ ungebrochen blieb und die Arbeiten gut voran gingen.

Zwei Tage vor Weihnachten war dann der komplette Boden verlegt, so dass der Vorstand am Tag vor dem heiligen Abend noch die erste Versiegelung des Fußbodens auftragen konnte.

Am 2. Januar wurden die Arbeiten fortgesetzt. Und weil die Halle nun mal schon richtig verschmutzt war, wurde die Ansicht der großen Bühne verschönert. So hieß es sechs Farbschichten abschleifen und rd. 50 qm „Riemchen“ zu verlegen.

Nun galt es die Musikerbühne aufzubauen. Der Vorstand hatte sich entschieden diesen Bereich mit einer Empore optisch aufzuwerten.

Diese Arbeiten gingen nur langsam voran, da hier viel Fachkompetenz gefragt war, und die Helfer unbedingt schwindelfrei sein mussten. Der Vorstand mahnte stets zur Vorsicht.








Nach einigen Korrekturen war das Werk fertiggestellt. Die Unterkonstruktion der Musikerbühne wurde gezimmert und die Dielen darauf verlegt. Ein kleiner Zaun verschönert das Werk.

Kurz vor der Jahreshauptversammlung des Bürgerschützenvereins bat der Vorstand alle Frauen und Mädchen des Dorfes zu einem großen Putzeinsatz in die Halle. Insgesamt beteiligten sich über 50 Frauen daran, so dass die völlig verschmutzte Schützenhalle alsbald in neuem Glanz erstrahlte.

Der Vorstand dankte alles Helfern, Spendern und Gönnern im März mit einer kleinen Helferfete in der Schützenhalle.

Fazit:

Wahrhaft „ein starkes Stück“, das die Schützenbrüder dort geleistet haben !